Kein Rückblick, dafür ein Ausblick.

Ende Dezember, der traditionelle Zeitpunkt an denen man an jeder Ecke mit Rückblicken auf die letzten zwölf Monate überschüttet wird. Finde ich jedes Jahr auf ein Neues gruselig und bis heute hat sich mir der Sinn und Zweck auch nicht so ganz erschlossen. Auf jedem Fernsehsender laufen jetzt Shows, die einem die Bilder des letzten Jahres noch einmal um die Ohren prügeln. Da sitzen irgendwo Leute in Redaktionen und beschließen, was das vergangene Jahr besonders rührend, lustig, grausam, schrecklich, katastrophal, irrwitzig oder bewegend war. Gut, daß ich kein Fernsehen gucke. Ich muß so etwas nämlich echt nicht haben. Genauso schnell klicke ich auch wieder weg wenn ich den drölfzigsten Rückblick aufs Jahr in einem Blog lese. So nach dem Motto “Im Mai war ich da und im Juni ist das passiert und im Juli …” Kein Rückblick, dafür ein Ausblick. weiterlesen

Das ist echt Vintääätsch!

Am Montag rief der beste Ex von allen an und fragte wann ich die Woche Zeit hätte um mit ihm einen Motor abzuholen. Irgendwo hinter Berlin, was sich dann später als hinter der polnischen Grenze heraus stellen sollte. Natürlich hatte ich Zeit um mit zu fahren. Und erst recht, um auf dem Rückweg über den Braunschweiger Weihnachtsmarkt zu bummeln. Wir haben das vor ein paar Jahren schon einmal gemacht, allerdings war damals das Wetter wesentlich besser. Zwar schweinekalt aber sonnig statt warm und regnerisch wie dieses Jahr. Ich habe auf der Tour dann auch unzählige Bilder in der Braunschweiger Innenstadt gemacht (die übrigens wirklich schön ist mit den vielen Fachwerkhäusern!) um für meine Mutter einen Fotokalender zusammen zu stellen. Erste verdatterte Frage nach Überreichen des Geschenks: “WANN warst du denn in Braunschweig?!” Tja. Ich fahre auch schon mal viele, viele, sehr viele Kilometer für originelle und individuelle Weihnachtsgeschenke. Der hing dann übrigens auch nicht nur ein Jahr in der Küche meiner Mama, die weiß so viel Mühe nämlich echt zu schätzen. Das ist echt Vintääätsch! weiterlesen

Nieselregen.

Der Oktober kann nicht nur goldenes Licht und in der Sonne leuchtende Farbenpracht. Der Oktober kann auch Nieselregen und grau und ungemütlich. So Wetter wo man keinen Hund vor die Türe scheuchen möchte und jeder immer ein wenig Mitleid mit Hundebesitzern hat, die immerhin raus müssen wenn man sie an ihrem Teppich hängen. Früher bin ich gerne mit Hund bei Schmuddelwetter unterwegs gewesen. Es begegnet einem kaum jemand und man hat die Welt scheinbar für sich alleine. Nieselregen. weiterlesen