Ohne Stift nix stricken!

Draußen hat es November, der sich von seiner grauen, trüben Seite präsentiert. Drinnen sitze ich in meinen Sessel und stricke dicke Socken. Ausnahmsweise mal für mich, daher auch ohne groß aufwendiges Muster.

Das wichtigste Werkzeug, außer natürlich vernünftigen Nadeln, das ich zum Stricken benötige ist übrigens ein Kugelschreiber. Damit werden auf einem Notziblock Reihen abgehakt, Abnahmerunden vermerkt, Änderungen des Musters notiert und Charts in Reihen mit kryptischen Abkürzungen verwandelt.

In Anleitungen und Mustercharts, die ich mir meist ausdrucke oder größer kopiere, wird ebenfalls nach Herzenslust herumgeschmiert. Da werden bereits gestrickte Reihen rigoros abgehakt oder durchgestrichen und Änderungen vermerkt.

Also, ohne Stift ist bei mir nix mit Stricken. Sogar wenn ich unterwegs bin klemmt immer ein Stift an der zusammengefalteten Anleitung oder Kopie. So sehen die dann übrigens auch aus – ziemlich zerknittert und vollgeschmiert.

Und, was ist Euer wichtigstes Utensil ohne daß Ihr beim Stricken nur schwer auskommt?

5 Kommentare, sag auch was!

  1. Frau Rabe

    ich wollte grad blöd bloggen, dass ich ohne Whiskey nicht stricken mögen wollte, aber das war mir dann doch zu platt ;-D

  2. SilverBlue

    Die beste Ehefrau von Allen hat auch IMMER ihren Stift beim Stricken hinterm Ohr.

    Gelegentliches Fluchen aus dem Wohnzimmer abends lässt mich allerdings vermuten, dass das allein nicht immer ausreicht ;-).

    • Gelegentliches Fluchen während des Strickens hat meist zwei Ursachen: entweder sind einem gerade Maschen von der Nadel gefallen und müssen mühsamst wieder eingefangen werden oder aber die Anleitung, mit der vermutlich schon Dutzende Strickerinnen vor uns ohne Probleme klar gekommen sind, ist einfach nur Scheiße! 😛

Kommentarfunktion leider nicht (mehr) aktiv zu diesem Beitrag!