Entschleunigung? Am Arsch. Oder: Warum eigentlich analog?

Gute Frage. Der Glaubenskampf zwischen „Digitalrittern“ und „Analognerds“ füllt ja mittlerweile Foren, Blogs und Zeitschriften. Und immer wieder wird der Trend von allen Seiten zurück Richtung analog geprügelt, dabei belächelt man dann die Digitalfotografie abfällig. Digital knipst man doch nur, das kann nun wahrlich jeder. Also bitte, der wahre Künstler fotografiert analog! Das liest man doch schließlich immer wieder. Das Wunder der Entschleunigung heißt Analogfotografie und die ist nur was für Könner. Entschleunigung? Am Arsch. Oder: Warum eigentlich analog? weiterlesen

Worte zum Sonntag. Heute: Schmerz & Fotoserie.

Cookie schleift Messer in der Küche. Seit zwei Stunden ertönt das Geräusch von Klingen, die über einen Schleifstein geführt werden. Seit zwei Stunden höre ich, um dagegen zu halten, Chopin über Kopfhörer. Während ich Dellen in die Couch sitze. Ich liebe unsere Couch. Die hat sich im Laufe der Jahre so wunderbar an meine Körperform angepaßt. Nun sitze ich nicht nur einfach Dellen in unsere Couch. Das könnt ja jeder.

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Raindrops keep falling on my Head.

Ich denke nach während ich auf die ständig wieder aufleuchtenden Bremslichter meines Vordermannes starre. Der Regen prasselt auf mein Verdeck, hört sich dabei an als würden viele kleine Hände auf eine große Trommel schlagen. Anfahren, rollen lassen, bremsen, fünf Meter weiter gekommen. Yeah. Vor mir liegen noch über dreihundert Kilometer. Es gießt in Strömen und der Rückreiseverkehr staut sich die A1 hinunter. Hinter mir liegt Hamburg, vor mir liegt der Ort, an dem ich zu Hause bin. Noch dreieinhalb Stunden Fahrtzeit, berechnet mir die Navigation in meinem Handy. Optimistisches Ding, diese Navigation.

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