Realitätscheck? Die Realität kann mich mal.

Samstag morgen. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint ins Fenster und kühl streicht mir die Morgenluft übers Gesicht. Gut gelaunt schwinge ich mich aus dem Bett, schließe leise die Türe hinter mir damit der beste Cookie noch ein wenig schlafen kann. Ich hingegen nutze die morgendliche Ruhe für ein bißchen Yoga im Wohnzimmer. Man muß ja geschmeidig bleiben im Alter. Danach bin ich bis in die Haarspitzen entspannt und genieße ein gutes Frühstück. Mit Knäcke und Hüttenkäse und Superfoods und so. Hauptsache gesund und lecker, das ist schließlich nicht nur gut für mich sondern sieht, so unter uns, verdammt fotogen aus.  Realitätscheck? Die Realität kann mich mal. weiterlesen

Raindrops keep falling on my Head.

Ich denke nach während ich auf die ständig wieder aufleuchtenden Bremslichter meines Vordermannes starre. Der Regen prasselt auf mein Verdeck, hört sich dabei an als würden viele kleine Hände auf eine große Trommel schlagen. Anfahren, rollen lassen, bremsen, fünf Meter weiter gekommen. Yeah. Vor mir liegen noch über dreihundert Kilometer. Es gießt in Strömen und der Rückreiseverkehr staut sich die A1 hinunter. Hinter mir liegt Hamburg, vor mir liegt der Ort, an dem ich zu Hause bin. Noch dreieinhalb Stunden Fahrtzeit, berechnet mir die Navigation in meinem Handy. Optimistisches Ding, diese Navigation.

Raindrops keep falling on my Head. weiterlesen

Laß mal über Freundschaft reden.

„Wir sind doch Freunde hier …“ bekam ich letztens so – oder so ähnlich – gesagt. Und mußte erst einmal schlucken. Denn mein erster Impuls lautete mehr so  „Ähm, nein. Nicht so wirklich?“ Wie sagt man das bitte ohne jemandem damit so richtig feste auf die Füße zu treten? Irgendetwas stört mich an diesem, für mein Empfinden lockeren, Umgang mit einem für mich so wichtigen Wort. Laß mal über Freundschaft reden. weiterlesen