Der Oktober macht an diesem Morgen seinem Beinamen „Der Goldene“ alle Ehre. Ich habe heute fast den ganzen Tag frei, lediglich ein Termin mit der Steuerberaterin steht an. Den ich bequem zu Hause wahrnehmen kann, wir schauen uns zusammen in der Online-Konferenz das neue Tool an, mit dem wir demnächst arbeiten werden. Von dem wir beide nur wissen „Das soll unsere Arbeit vereinfachen“. Wie das geschehen soll, ist uns allerdings ein Rätsel. #Journal 2. Oktober 25 weiterlesen
Schlagwort: Journal
Journal – vom französischen „le jour“ abgeleitet. So klingt der schnöde Tag gleich viel vornehmer, oder? Wie etwas für Leute mit Federkiel, Samtunterlage und einer Katze, die schnurrend auf dem Schoß sitzt. In der Realität benutze ich Tastatur statt Federkiel, ganz ohne Samtunterlage und eine Katze wohnt hier auch nicht. Ich schreibe, weil ich Spaß daran habe. Ohne Hochglanz, ohne zur Perfektion gestylte Fotos, ohne „5 Schritte, um dein Problem X zu lösen“.
Unter Journal findet sich der Ort, an dem mir Bloggen wieder Spaß macht. Der Versuch, zurück zu meinen Ursprüngen zu finden – so wie 2004, als es mir noch um Gedanken, Geschichten und das Schreiben ging.
So finden sich unter dem Schlagwort „Journal“ genau diese Art von Einträgen: kleine Alltagsgeschichten, chaotische Momente, die üblichen Katastrophen, Gemopper, schräge Gedanken und kleine Glücksmomente. Mein Journal ist kein Ratgeber, kein Tutorial und erst recht kein Lebensratgeber. Es ist das kleine, digitale Fenster zu der Welt in meinen Kopf und der Ort, an dem es unperfekt, verspielt, ehrlich, absurd, chaotisch, maulig und manchmal nachdenklich zugehen darf.
Nicht täglich, dennoch der Weg zurück zum Tagebuchbloggen. Mit viel Augenzwinkern und Schmunzeln. Mit mir lachen ist hier ausdrücklich erwünscht – man sollte mich nicht allzu ernst nehmen. Unter Journal steht die Einladung, kurz im Alltag innezuhalten und einen Schritt in meine Welt zu machen. Und nur weil ich es ganz vornehm „Journal“ getauft habe, braucht hier keiner Angst zu haben. Hier geht es absolut nicht vornehm zu. Im Gegenteil.
Möge sich jeder selbst ein Bild machen.
#Journal 1. Oktober 25
Dürfte ich mir für die nächsten Wochen etwas wünschen, dann wäre es so schönes Wetter wie heute. Schon morgens leuchtet die Sonne golden durch die Alleebäume während ich durch den frischen Tagesbeginn Richtung Büro radle. Ich hab es nicht weit ins Büro, für die Strecke bietet sich das Rad geradezu an. Ich muß mich nicht über andere Autofahrer ärgern und an roten Ampeln herum stehen. Im Moment freue ich mich über jeden Tag, den ich mit dem Rad zur Arbeit fahren kann. Auch wenn jetzt empfindlich kühl ist am frühen Morgen. #Journal 1. Oktober 25 weiterlesen
