Monatsliebe: Ein Grinch mag den Dezember.

Wie, ist er schon wieder vorbei, der November? Geht jetzt stark in Richtung Endspurt, dieses 2018, wie mir scheint. Dabei habe ich doch gestern erst verkündet, warum der November ein toller Monat wird, da hat er sich schon wieder durch die Hintertüre davon geschlichen. Oder er wurde vom Dezember eiskalt davon gemobbt, nix Genaues weiß man nicht. Monatsliebe: Ein Grinch mag den Dezember. weiterlesen

Nun bitte das andere Links. Danke.

“Nein, nein, das andere links!!”

Ein Satz, den ich öfter mal höre. Meist dann, wenn ich rechts abgebogen bin und eigentlich links hätte fahren sollen. Ich habe eine Rechts-Links-Schwäche, die mitunter zu skurrilen und komischen Situationen führt. Für all diejenigen, die mir immer erzählen „Ja, aber rechts ist rechts und links ist links, wie kann man das denn verwechseln?“ habe ich einen passenden Vergleich parat.
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Jetzt will sie auch noch Motorrad fahren.

Erst vor ein paar Tagen habe ich verraten, daß ich mich mit dem Erfüllen von Träumen schwer tue. Früher, da dachte ich immer, ich könne das mit dem Träumen nicht. Träume, das sei etwas für andere Menschen aber doch nicht für so hartgesottene Realisten wie mich. Träume, das ist das Zeugs, dem man hinter her jagt um am Ende derjenige zu sein, der in den Allerwertesten gekniffen wird. Nein, nein. Träume sind etwas für andere Menschen. Für Menschen, die daran glauben, daß Träume wahr werden können. Egal wie groß sie auch sind. Jetzt will sie auch noch Motorrad fahren. weiterlesen

Projekt “Arbeitszimmer”: wir bauen um. Oder an. Oder so?

Ich hatte da ein echtes Luxusproblem. Statt mich einfach in Dankbarkeit zu üben, Bewohnerin einer schönen warmen Wohnung zu sein, in der es meist recht aufgeräumt (wenn auch staubig) zugeht, ärgerte ich mich seit geraumer Zeit über unsere Aufbewahrung im Arbeitszimmer. Die glich mehr einer „Tür auf, Kram irgendwohin, Tür zu“ Rumpelbude als etwas, in dem ich mich gerne aufhalten mochte. Trotz meiner extra Ecke für gemütliche Lesestunden, die exakt der Vorstellung entspricht, die mir in den Kopf kam als ich mit Cookie die Wohnung damals besichtigt habe. Bevor wir das Mupfelheim aus dem orange-türkisen Alptraum, den die Vormieter hinterließen, zerrten wie einen störrischen Phönix aus seiner Asche.
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Monatsliebe: Warum der graue November töfte wird!

Der graue November ist so ein Monat, der kann einem nur leid tun. Kaum jemand kann ihn gut leiden und er ist auf der kalendarischen Beliebtheitsskala vermutlich der Monat, der weit abgeschlagen das düstere Schlußlicht bildet. Grau ist er, das Wetter ist nass und ungemütlich, vom goldenen Oktober sind nur noch ein paar bunte Blätter an den Bäumen und jetzt wird es abends so früh wieder dunkel. Und als ob das noch nicht genug wäre für den armen November ist er, zumindest in Deutschland, zudem der Monat mit den traurigen Feier- und Gedenktagen. Allerheiligen, Totensonntag, Volkstrauertag … Die Statistik haut dem bedauernswerten Kerl zusätzlich noch die Auszeichnung “Monat mit den meisten Staus und den wenigsten Sonnenstunden” auf den Schädel um ihm den Rest zu geben. Monatsliebe: Warum der graue November töfte wird! weiterlesen

Fünf Fragen am Fünften – Die Juli-Edition

Seit Anfang des Jahres laufen mir regelmäßig am Anfang des Monats die “Fünf Fragen am Fünften” in den von mir abonnierten Blogs über den Weg. Eine Aktion zum Mitmachen von Luzia Pimpinella und ich mag es, die Antworten auf die gestellten Fragen in den diversen Blogs zu lesen. Seit Februar nehme ich mir die Teilnahme daran vor … Ähm, ja … Nun wurde aus Februar eben Juli. Herzlich willkommen zu meiner ersten Runde “Fünf Fragen am Fünften”. Fünf Fragen am Fünften – Die Juli-Edition weiterlesen

Auf Wiedersehen Social Media.

Es gibt da diesen einen Satz, mit dem meine Mutter jegliche Diskussion mit ihrer, damals stark im Griff der Pubertät befindlichen, Tochter direkt im Keim erstickte. Jedesmal, in meiner Realität zumindest, wenn ich etwas wollte, von dem ich glaubte es sei cool, sagte meine Mutter “Nein” zu mir. Diese Art von Nein, die gleich der chinesischen Mauer wuchtig in der Gegend herum steht und mich unüberwindlich von meinem Ziel trennte. Sobald meine Verzweiflung, dieses Diskussionsäquivalent der chinesischen Mauer, bestehend aus vier unschuldigen Buchstaben, überwinden zu wollen, groß genug wurde … dann, ja dann, beging ich jedesmal den gleichen folgenschweren Fehler.  Auf Wiedersehen Social Media. weiterlesen

Gestatten? Schreibblockade mein Name. Horst Schreibblockade.

Es klopfte an meiner Türe. Energisch und dementsprechend lautstark. Ich fragte mich schlaftrunken, wer denn bitte an einem Sonntag früh morgens so einen Radau an meiner Türe veranstaltet. Und beschloß, den Störenfried zu ignorieren. Würde schon wieder weg gehen, der Klopfer. Wie das Gebimmel der Kirche nebenan. Dauert gefühlt ewig und hört dennoch nach ein paar Minuten von alleine wieder auf. Da muß man nix machen.

Es klopfte schon wieder an meiner Türe. Lauter diesmal. Ich zog mir die Decke über den Kopf und murmelte halbherzige Verfluchungen in mein Kopfkissen. Jetzt nicht, es ist Sonntag morgen und ich will nicht um kurz nach sieben schon aufstehen. Verdammt noch eins, geh halt weg! Was soll denn das? Gestatten? Schreibblockade mein Name. Horst Schreibblockade. weiterlesen