Montagsrezept #3 – Dinkelbrot selber backen

Eines der wichtigsten Dinge in meiner Ernährung ist Brot. Ich esse gerne Brot. Mit Käse, Frischkäse, Wurst, Honig oder Marmelade. Und ich bin mittlerweile sehr pingelig geworden, was gutes Brot angeht. Für gewöhnlich kaufe ich mein Brot beim Biobäcker auf dem Gelsenkirchener Markt in der Altstadt. Zum einen ist das noch ein echter Handwerksbäcker und zum anderen kann der mir aus dem Kopf exakt sagen, was in welchem Brot drin ist. Die Frage habe ich einmal in der Filiale einer großen Bäckerei-Kette gestellt … Woraufhin mir zur Antwort nur sehr mürrisch ein Ordner auf die Theke geknallt wurde mit der ebenso freundlichen Aufforderung, doch selber nachzuschauen. Ja, so möchte ich als Kunde behandelt werden wenn ich eine, für mich absolut berechtigte, Frage stelle …  Montagsrezept #3 – Dinkelbrot selber backen weiterlesen

Montagsrezept #2 – Cremige Gemüsesuppe

Ich habe einen Faible für Suppe. Ganz besonders für cremige Gemüsesuppe. Selbstgemachte Cremesuppe, nicht das Zeug aus der Tüte, das man mit Wasser aufkocht. Und so eine cremige Suppe mit Gemüse ist viel schneller gemacht als ich das vor einiger Zeit für möglich gehalten habe. Durch Zufall bin ich vor längerer Zeit in einem Ravelry-Forum über ein ganz simples Rezept für eine Zucchini-Suppe gestolpert und habe nach viel Herumprobieren für mich heraus gefunden, daß das Grundrezept eigentlich auf fast jedes Gemüse anwendbar ist …  Montagsrezept #2 – Cremige Gemüsesuppe weiterlesen

Montagsrezept #1 – Rahmchampignons

Ich liebe ja Kochblogs. Oder Foodblogging, wie man jetzt sagt. Oder heißt es Lifestyle-Blog? Wie auch immer, ich liebe Blogs in denen es um Kochen und Backen geht. Es gibt ein paar richtig tolle Blogs zu dem Thema da draußen. Allerdings habe ich bis jetzt noch nicht ein einziges Rezept aus einem Blog nach gekocht. Was manchmal daran liegt, daß mir viele der Speisen einfach nicht alltagstauglich genug sind. Oder dort Begriffe und Zutaten auftauchen von denen ich noch nie im Leben etwas gehört habe.  Montagsrezept #1 – Rahmchampignons weiterlesen

Auf Apfelkuchen gehören Streusel.

Apfelkuchen ohne Streusel? Geht mal gar nicht. Das ist ein Fakt, der ist in meiner Welt nicht verhandelbar. Ich liebe Apfelkuchen und ich liebe Streusel. Meinetwegen könnte man den Kuchen darunter auch weglassen, ich würde auch nur Streusel essen. Doch wenn schon Kuchen unter den Streuseln, dann mit Äpfeln. Und hier gibt es den besten Streuselkuchen, den ich backen kann.  Auf Apfelkuchen gehören Streusel. weiterlesen

Sonntagswaffeln.

Ich mag süßes Backwerk, so knusprige Sonntagswaffeln oder Kuchen? Bin ich schwer für. Nun sind wir nur zwei Mupfelheimbewohner, da lohnt das Kuchenbacken sich nicht so wirklich. Wer will schon drei, vier Tage lang immer trockener werdenden Kuchen essen? Deswegen gibt es hier öfter mal Waffeln. Mittlerweile gibt es auch Waffeln wenn wir genug Gäste eingeladen haben daß sich das Kuchenbacken sogar lohnen würde. Wenn ich nicht immer gefragt würde ob es auch Waffeln gäbe …?

Tja. Möglichkeit eins: diese Waffeln sind so gut daß kein von mir gebackener oder gekaufter Kuchen dagegen ankommt. Möglichkeit zwei: ich bin so eine schlechte Kuchenbäckerin, daß jeder lieber Waffeln essen möchte – sozusagen das kleinere von zwei Übeln auswählt …

Ich tendiere nach reiflicher Überlegung und genauester Beobachtung meiner Gäste zu Möglichkeit eins. Denn diese Waffeln sind so gut, daß sie sogar pur gerne gegessen werden. Also wirklich ohne alles und seien wir ehrlich, Waffeln so ganz ohne alles sind doch eher langweilig … Damit Ihr demnächst auch die besten Sonntagswaffeln von Welt machen könnt bekommt Ihr hier das Rezept.Sonntagswaffeln mit Erdbeeren

Zutaten für 6-8 Waffeln:
125 g weiche Butter
40-50 g Honig
2 EL Vanillezucker
4 Eier
200 g Dinkelmehl Typ 630
50 g fein gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
250 ml Buttermilch
Prise Salz

Zubereitung:
1. Butter, Honig, Vanillezucker, Salz und Eier mit dem Mixer schaumig rühren bis sich alle Butterklümpchen aufgelöst haben.
2. Dann Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver löffelweise unter die Masse geben und dabei schön weiter rühren.
3. Zum Schluß die Buttermilch langsam angießen und noch einmal auf höchster Stufe rühren bis ein glatter Teig entsteht.
4. Im Waffeleisen 4-6 Minuten ausbacken, mit Puderzucker bestreuen und mit einer Tasse Kaffee genießen.

P.S.: Bitte, bitte nehmt keine Margarine oder Vanilinzucker, das versaut den Geschmack. Und den Teig laut den aufgeführten Schritten anrühren … Ich war einmal so schlau alles auf einmal in die Schüssel kippen und gut durchrühren zu wollen. Was zur Folge hatte daß sich der Teig im Eisen in seine Bestandteile auflöste. Gibt eine ziemliche Sauerei und schmeckt nicht.

Viel Spaß und guten Appetit!