Der einäugige Otto

Ich hab da dieses komische Ding mit Hunden. Nicht nur, daß ich Hunde mag und selber gerne einen hätte. Nein, Hunde mögen mich genauso. Früher oder später mag mich jeder Hund. Die meisten mögen mich sogar auf Anhieb. Mir passieren auch immer sehr merkwürdige Dinge im Zusammenhang mit Hunden. Aggressive Hunde, die eben noch die ganze Welt verbellt und angeknurrt haben werden auf einmal zum liebsten Tier der Welt. Hunde entscheiden auch schon mal, daß es mit mir doch viel netter sei als mit dem joggenden Herrchen und begleiten mich ungefragt ein Stück. Was das joggende Herrchen nicht so witzig fand. Finde ich einen vor dem Supermarkt angebundenen Hund, der jämmerlich nach seinem Frauchen weint kann ich davon ausgehen, das folgendes passiert: Hund sieht mich, Hund vergißt alles um sich herum und versucht schwanzwedelnd zu mir zu gelangen, wird dabei jedoch von seiner Leine auf halbem Wege aufgehalten. Junge Hunde lieben mich ganz besonders, die glauben immer ich würde sofort mit Ihnen spielen und hüpfen dann aufgeregt um mich herum so daß ich Mühe habe ihnen nicht auf die Pfoten zu treten. Damit könnte ich ja leben wenn Hunde nicht im Normalfall Besitzer im Schlepptau hätten … Der einäugige Otto weiterlesen

Dem Frühling auf der Spur

Für das Wochenende ist Regen angesagt. Daher habe ich heute noch schnell die letzte Möglichkeit genutzt um die Kirschblütenpracht in der Nebenstraße zu fotografieren. Bevor all die schönen zartrosa Blütenblätter wieder vom Regen auf den Asphalt gerissen werden. Ich freue mich jedes Jahr auf ein Neues darauf, wenn endlich die Zierkirschen wieder blühen. Sooo schön! Dem Frühling auf der Spur weiterlesen

Landmarken und Himmelsfarben – Schurenbachhalde

Eigentlich wollte ich Euch schon am Dienstag die Bilder zeigen die auf der Schurenbachhalde entstanden sind. Uneigentlich habe ich weder die Bilder bearbeitet noch auch nur ein Wort geschrieben. Stattdessen habe ich alles andere gemacht. Mal wieder. Ich finde das ja in der Tat erstaunlich daß ich es beruflich schaffe mich auch auf die Aufgaben zu konzentrieren auf die ich eigentlich keinen Bock habe und sie so zügig als auch sorgfältig hinter mich zu bringen, ich mich aber jedesmal gnadenlos in irgendwelchen Killefit vertüddel wenn ich private Projekte, die ich gerne machen möchte, in Angriff nehme. Kann doch echt nicht sein oder habe ich eine Persönlichkeit, die sich in Berufs-Ich und Privat-Ich verwandelt je nach Bedarfslage? Landmarken und Himmelsfarben – Schurenbachhalde weiterlesen

Von Rennwagen und Rücken

Gibt so Tage, da wache ich morgens auf und der erste Gedanke, den mein gerade erwachtes Hirn zu fassen in der Lage ist lautet ungefähr so: “Welcher Volldepp war eigentlich der Meinung, daß der Kleiderschrank mit Spiegeltüre am Besten gegenüber dem Fenster stehen sollte durch das morgens der Sonnenaufgang knallt?!” Ich weiß. Sehr komplexer Gedanke für ein gerade frisch erwachtes Hirn. Zumal der verantwortliche Volldepp gerade diese Zeilen tippt. War jetzt nicht so eine meiner innenarchitektonischen Glanzleistungen, denn egal wie herum ich im Bett liege immer scheint mir die Sonne ins Gesicht. Entweder vom Fenster oder vom Spiegel. Und nein, Mupfelheim hat keine fest verbauten Jalousien und wer denkt schon immer daran abends die Vorhänge vors Fenster zu zerren? Eben, keiner. Der zweite Gedanke, der am gestrigen Sonntag durch mein gerade erwachtes Hirn taumelte war übrigens folgender: “Verdammt, war ich gestern nicht noch Mitte dreißig?” Von Rennwagen und Rücken weiterlesen

Auf den Nadeln im April.

Auf dem von mir erst kürzlich entdeckten Blog maschenfein.berlin gibt es die Aktion “Auf den Nadeln”. So eine monatliche Übersicht über das, was ich so mit den Stricknadeln produziert habe, finde ich gar nicht schlecht. Und um Gestricktes zu fotografieren muß man nicht mal das Haus verlassen, das geht also auch bei schlechtem Wetter. Ebenfalls eine schöne Beschäftigung für schlechtes Wetter, neben dem Stricken natürlich, ist das Stöbern durch die verlinkten Beiträge teilnehmender Blogs. Schön Sonntags morgens mit dem Tablet auf den Knien und den Stricknadeln in der Hand. Auf den Nadeln im April. weiterlesen

Immer wieder Sonntags.

Es kommt sehr oft vor daß ich, obwohl doch nachweislich eine ausgemachte Langschläferin, Sonntags zwischen sieben und acht Uhr wach werde. Also morgens zwischen sieben und acht Uhr, damit es hier nicht zu Mißverständnissen kommt. Dann liege ich im Bett und versuche wieder einzuschlafen. Manchmal habe ich Glück und rutsche wieder in den wunderbaren Wochenendschlaf. Gelingt mir das nicht bin ich erst immer so ein klitzkleines bißchen beleidigt. Schließlich gibt es nichts Besseres als sich noch einmal umdrehen zu können in dem Bewußtsein das auch zu dürfen ohne Konsequenzen befürchten zu müssen wie ohne Frühstück aus dem Haus gehen oder den Tag schon mit Hektik beginnen zu müssen.

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Ich liebe analoge Bilder.

Heute habe ich sie abgeholt, die Filme – analoge Bilder for the win! Seit meinem Ausflug zur Halde Rheinelbe schlummerte dieser Film in der Geisha. Wenn man zeit- und wetterabhängig schon weniger fotografiert macht es einem eine große Auswahl analoger Kameras nicht gerade leicht, so einen Film zu verknipsen. Ganz zu schweigen davon, daß ich am Ende gar nicht mehr so genau weiß, wo ich jetzt wann welche Kamera genau mit hatte. Es reicht wenn ich mir penibel notiere welchen Film ich in der Kamera hatte …  Ich liebe analoge Bilder. weiterlesen

Die ersten Bilder sind da. Endlich!

Und das hier ist ein gut gelungenes Beispiel was passiert wenn ich den Auslöser der Revue SC2 nicht sachte genug drücke um den Belichtungsmesser zu aktivieren … Gut, es bietet einem die Möglichkeit einmal nachzuempfinden wie ein Betrunkener die Welt wahrnehmen könnte. Ich versichere allerdings, daß das nicht in meiner Absicht lag. Darf ich mich damit heraus reden daß ich noch übe?  Die ersten Bilder sind da. Endlich! weiterlesen