… die Dir volle Lotte ins Genick hauen. Und entweder bricht Dir die Wucht das Genick oder Du schüttelst sie ab. Um weiter zu machen. Oder, das wäre wohl der Idealfall, einfach daraus zu lernen. Fehlschläge als Lektion begreifen ist etwas, das weh tun kann. Käme eine Fee vorbei geschwebt und böte mir an, sie würde mir drei Wünsche erfüllen, dann nähme ich nur einen. Lernen ohne dabei immer so schmerzhaft auf die Fresse fallen zu müssen. Mehr bräuchte ich nicht. Und dann sind da diese Fehlschläge … weiterlesen
Kategorie: Alltagsgedöhns

Alltag, dieses Ding was wir zivilisierten Menschen alle gemeinsam zu haben scheinen. Die ewig gleichen Abläufe im Tages- und Wochenzyklus. Jahr ein, Jahr aus. Das sich wiederholende Muster von Arbeit, Arbeitsweg, Konsum, Freizeit, Schlafen gehen. Alltag haben wir alle, irgendwie. Und kaum einer findet ihn erwähnenswert, er wird auch als grau und gewöhnlich bezeichnet.
Warum also eine Kategorie mit dem Namen „Alltagsgedöhns“? Weil ich manchmal über kleine Perlen stolpere, die im grauen Alltagseinerlei verborgen sind. Manchmal sind es lustige Begebenheiten, die mir als ausgewiesenem Tollpatsch immer mal wieder passieren. Oder auch kleine Szenen aus dem Alltag einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft, wie man so schön sagt. Begegnungen mit anderen Menschen. Dinge, die mich bewegen und manchmal muß ich mich auch einfach auskotzen wenn mir was gegen den Strich läuft.
Ganz normaler Alltag, wie bei jedem anderen von Euch auch. Kann man gut drüber schreiben, wie ich finde. Damit der Alltag nicht mehr ganz so grau und eintönig ist. Sondern mit ganz viel Alltagsgedöhns ein wenig bunter wird. So schlimm isser nämlich gar nicht, der böse Alltag.
Auf der Suche nach … Gewürzgurken?
Es müssen nicht immer 2280 Worte und 54 Bilder sein. Manchmal reichen auch weniger Worte. Und kleine Geschichten, die nebenbei erlebt werden und noch am nächsten Tag ein Lächeln auf die Gesichtszüge zaubern. Manchmal mehr ein breites Grinsen oder ein leises Kichern. Ich mag diese kleinen Geschichten und Begebenheiten des Alltages und ich schäme mich ein wenig, daß ich ihnen in den letzten Monaten so wenig Platz eingeräumt habe.
Realitätscheck? Die Realität kann mich mal.
Samstag morgen. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint ins Fenster und kühl streicht mir die Morgenluft übers Gesicht. Gut gelaunt schwinge ich mich aus dem Bett, schließe leise die Türe hinter mir damit der beste Cookie noch ein wenig schlafen kann. Ich hingegen nutze die morgendliche Ruhe für ein bißchen Yoga im Wohnzimmer. Man muß ja geschmeidig bleiben im Alter. Danach bin ich bis in die Haarspitzen entspannt und genieße ein gutes Frühstück. Mit Knäcke und Hüttenkäse und Superfoods und so. Hauptsache gesund und lecker, das ist schließlich nicht nur gut für mich sondern sieht, so unter uns, verdammt fotogen aus. Realitätscheck? Die Realität kann mich mal. weiterlesen
Social Media Abstinenz – Urlaub von Facebook & Co.

Bling. Bling. Neue Nachricht von Facebook. X Leute gefällt Dein Foto. Bling. Bling. Neue Nachricht von Instagram. X hat Dir einen Kommentar geschrieben. Bling. Bling. Neue Nachricht. Noch eine. Und noch eine. Den ganzen Tag. Und auf einmal hat mich mein Smartphone ganz hervorragend konditioniert. Jedesmal wenn es vibriert, summt oder pingt habe ich das Dingen in der Hand. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, ich könnte ja was Wichtiges verpassen.
Alter Falter, wann ist das bitte passiert? Und was ist da eigentlich passiert? Ich lasse mir von einem Smartphone und Social Media dirigieren, wer wann und wie meine Aufmerksamkeit in Beschlag nehmen darf. Ernsthaft jetzt? Schöne Scheiße. Wird wohl mal Zeit für Social Media Fasten. Hab ich vor ein paar Tagen gelernt, daß es das gibt. Abstinenz von Facebook, Instagram, Snapchat und Co, also Social Media Abstinenz. Komische Zeiten, in denen wir leben … Social Media Abstinenz – Urlaub von Facebook & Co. weiterlesen
Wort zum Sonntag. Heute: Alkohol.
Neues Jahr, neue Schandtaten. Mit der neuen Rubrik „Das Wort zum Sonntag“ möchte ich Euch gerne Texte servieren, die sich um ein bestimmtes Thema drehen. Lose Gedanken, Meinung, Erfahrungen. Den Einstieg wage ich mit einem Thema, das mir schon lange in den Fingern juckt und auf der Zunge liegt. Oder eigentlich mehr so nicht auf der Zunge liegt … Das erste Wort zum Sonntag geht an: Alkohol.
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Unbestritten gehört Alkohol zu unserer Gesellschaft. Man entkommt ihm nicht. Wein, Bier, Schnaps gehören bei diversen Anlässen einfach dazu und mir als der armen Socke, die wirklich immer (!) fahren muss (!), wird bei eben jenen Anlässen Mitleid entgegen gebracht weil ich, wieder mal, nicht mit trinken kann. Tja, schade aber auch. Meistens scheitere ich bei dem Versuch, meinen Mitmenschen erklären zu wollen daß das meine freiwillige Entscheidung ist und ich mich nicht mit Cookie darum prügeln muß wer unser Gefährt zurück in die Heimat lenkt. Ich mag halt kaum bis gar keinen Alkohol und ich kann nicht mal mit einer superduper Geschichte aufwarten warum das so ist. Wort zum Sonntag. Heute: Alkohol. weiterlesen
Entschleunigung? Am Arsch. Oder: Warum eigentlich analog?
Gute Frage. Der Glaubenskampf zwischen „Digitalrittern“ und „Analognerds“ füllt ja mittlerweile Foren, Blogs und Zeitschriften. Und immer wieder wird der Trend von allen Seiten zurück Richtung analog geprügelt, dabei belächelt man dann die Digitalfotografie abfällig. Digital knipst man doch nur, das kann nun wahrlich jeder. Also bitte, der wahre Künstler fotografiert analog! Das liest man doch schließlich immer wieder. Das Wunder der Entschleunigung heißt Analogfotografie und die ist nur was für Könner. Entschleunigung? Am Arsch. Oder: Warum eigentlich analog? weiterlesen
Worte zum Sonntag. Heute: Schmerz & Fotoserie.
Cookie schleift Messer in der Küche. Seit zwei Stunden ertönt das Geräusch von Klingen, die über einen Schleifstein geführt werden. Seit zwei Stunden höre ich, um dagegen zu halten, Chopin über Kopfhörer. Während ich Dellen in die Couch sitze. Ich liebe unsere Couch. Die hat sich im Laufe der Jahre so wunderbar an meine Körperform angepaßt. Nun sitze ich nicht nur einfach Dellen in unsere Couch. Das könnt ja jeder.
Der Frühsport und die Stimmen.
Frühsport. In diesem Wortkonstrukt stecken zwei Konzepte, die mir alleine schon suspekt sind. Früh, alles was „früh“ beinhaltet kann, abgesehen vielleicht von Frühstück, nichts Gutes sein. Früh aufstehen zum Beispiel. Ich halte das nach wie vor für Körperverletzung, auch wenn ich letztes Jahr eigentlich ganz gut gefahren bin mit dem Experiment morgens um fünf Uhr aufzustehen. Das hat so lange gut funktioniert bis mir mein Privatleben um die Ohren gekracht ist und ich geschlagene vier Wochen lang unser Mupfelheim nur noch zum Schlafen und Cookies Wäsche waschen betreten habe.
